Die Anthologie soll dazu beitragen, die komplexe Thematik des Glücksspiels darzustellen und für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar zu machen.
Glücksspiel ist für viele Menschen in unserer Bevölkerung ein fremdes, ein unverständliches Thema. Obwohl Glücksspiele mittlerweile einen festen
Platz in unserer Gesellschaft eingenommen haben, findet kaum eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema statt. So nehmen viele Bürger
ihre Teilnahme bei Lotto oder an Sportwetten nicht als Glücksspiel wahr und der Besuch einer Spielbank wird als gesellschaftliches Ereignis gesehen.
Menschen, denen das Glücksspielen derart fremd ist, schütteln verständnislos den Kopf, weil sie nicht nachvollziehen können, dass Spieler
Vermögenswerte in Glücksspielautomaten versenken. Im Gegensatz zum Alkoholkonsum, hier gibt es eine flächendeckende Selbsterfahrung, bleibt
für viele Bürger die strahlende Faszination des Glücksspielens, aber auch dessen dunkle Abgründe unbekanntes Terrain: Warum verlieren sich manche
Menschen so sehr im Glücksspiel, dass sie Haus und Hof riskieren? Wie erleben Menschen die Faszination des Glücksspielens und was macht
diese aus? Wann wird das Spiel zur Gefahr? Welche persönlichen und gesellschaftlichen Folgen entstehen aus dem Glücksspielen? Wie zeigt
Bedingungen:
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- Die Texte müssen als lose Blättersammlung anonym eingereicht werden.
- Alle Seiten werden nummeriert und mit einem Kennwort versehen.
- In einem beigelegten separaten Briefumschlag, der ebenfalls das gewählte Kennwort trägt, bitten wir um eine Kurzbiographie
inklusive aller Kontaktdaten (Adresse, E-Mail, Telefonnummer).
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Der eingereichte Text wird in der Anthologie Bunte Lichter â€" Dunkle Schatten veröffentlicht.
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QUELLE: http://www.akspielsucht.de/files/Ausschreibung%20Anthologie.pdf